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Durch Verbesserungen am Produktionsprozess erlangte er dann ein gewisses Ansehen. Schließlich kombinierte er die die Steuerungstechnik von Vaucansons Webmaschinen mit den Techniken von österreichischen Musterwebstühlen. Er ersetzte die Nockenwalze der österreichischen Webstühle durch das Endlosprinzip der Lochkartensteuerung.
Das neue Steuerungssystem von Jacquard fan auch das Interesse und Wohlwollen von Napoleon, was Jacquard eine lebenslange Rente einbrachte.
Die Zünfte fühlten sich allerdings durch die Automatisierung bedroht und brachten Jacquard einige Male vor Gericht.
Sogar Napoleon wollte 1806 die neuen Webstühle per Regierungsdekret einführen, konnte sich aber gegen die Zünfte nicht durchsetzen.
Erst als sich die Jacquard-Webstühle in Englands Textilfabriken durchsetzten wurde auch in Frankreich die neue Technik eingesetzt. Schon im Jahre 1812 wurde in Frankreich auf ca. 18000 Jacquard-Webstühlen gearbeitet. Jacquard wurde 1810 mit dem Kreuz der Ehrenlegion geehrt.
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Jacquard-Webmaschine Bild: Markus Schweiß |